Ausschreibung zum Freiburger Krimipreis 2022/23

Verlorene Orte

Kriminelle Kurzgeschichten zu verlassenen und schaurigen Orten in Freiburg, der Regio und im Schwarzwald

Geisterbahnhöfe, stillgelegte Bergwerke, ausgediente Industrieanlagen, leerstehende Hotels, Auto- und Lokfriedhöfe, uralte Kultplätze – Freiburg und der Schwarzwald sind voll von dunklen und verlassenen Orten, denen etwas Wehmütiges oder Unheimliches anhaftet.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und beleben Sie diese Orte mit spannenden Geschichten!

Egal ob düster und schaurig oder heiter und augenzwinkernd, vor allem kriminell und originell sollen Ihre Stories sein.

Den besten Einsendungen zum Freiburger Krimipreis 2022/23 winkt eine Veröffentlichung in einer Kurzkrimi-Anthologie des Gmeiner-Verlags. Die drei Gewinner*innen erhalten zusätzlich attraktive Geldpreise. Sie erklären sich bereit, ihre Kurzkrimis bei der Preisverleihung im Frühjahr 2023 einem breiten Publikum vorzutragen.

Die Preise:

  1. Platz: 300,-€
  2. Platz: 200,-€
  3. Platz: 100,-€

Die Formalitäten:

  1. Bitte jeder Geschichte einen kurzen historischen Abriss zum gewählten „Lost Place“ beifügen (maximal 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen).
  2. Die Geschichten sollen einen Umfang von 18 000 Zeichen nicht unter- und von 36 000 Zeichen nicht überschreiten (jeweils inkl. Leerzeichen).
  3. Die Geschichten werden nicht zurückgeschickt, also bitte keine Unikate einreichen!
  4. Bitte keine Namen auf dem Manuskript! Jeder Einsendung stattdessen ein kurzes Anschreiben beilegen, auf dem Name, Adresse und E-Mail-Adresse notiert sind.
  5. Alle Teilnehmer*innen dürfen nur eine Geschichte einreichen.
  6. Die Geschichten bitte in 4-facher Ausfertigung einreichen.

Die Kurzkrimis können ab 15. März an folgende Adresse gesendet werden:

Freiburger Krimipreis
Hermannstr. 17
79098 Freiburg

Einsendeschluss ist der 25. Juni 2022.

Alle Autor*innen, deren Geschichte in der Anthologie des Gmeiner-Verlages veröffentlicht wird, erhalten ein Honorar von 50,-€.

Krimipreis 2019/20

Diebe, Mörder, Galgenstricke!

2019/20 stand der Schreibwettbewerb zum Freiburger Krimipreis ganz im Zeichen des Stadtjubiläums: Zum Thema "Wahre Verbrechen aus 900 Jahren Stadtgeschichte" trudelten Beiträge aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Sie erzählen von der "Kinderhexe Agatha Gatter, vom Metzger Hauri, der einen Bischof tötete, von Kindsmörderinnen, gefälschten Führerscheinen, vom Serienmörder Heinrich Pommerenke, von Hochstapelei, aufmüpfigen Weibern, Brandstiftung und vielem mehr.

Nun stehen die Gewinner*innen fest:

1. Platz:Katja Segin (Der gute Geist)
2. Platz:Sabine Frambach (Der Bischof und der Metzger)
3. Platz:Curt Bilissi (Marias Rolle)

Die Preisgelder werden von der Brauerei GANTER gesponsert.

Bei der feierlichen Preisverleihung am 22. Mai 2020 im Polizeirevier Nord lesen die Gewinner ihre Siegergeschichten, dazu erfahren die Gäste viel Informatives über das "kriminelle Freiburg".

Das Buch zum Wettbewerb – mit 25 spannenden Fällen – erscheint Ende März im Wellhöfer-Verlag. Darin enthalten sind folgende Geschichten:

Frank Borsch: Es brennt in mir
Sabine Frambach: Der Bischof und der Metzger
Jasmin Fürbach: Du sollst nicht töten
Andrea Gärtner: Wessen Recht?
Anne Grießer: Von der Kunst, ein Bildnis zu schaffen / Die Brücke
Ulrike Halbe-Bauer: Knechtschaft und Liebe
Susanne Hartmann: Errare stupidum est
Birgit Hermann: Der Besatzungskommissär
Volker Hesse: Die Causa Matern Dettinger
Wolfgang Kemmer: Dux Crudelissimus
Renate Klöppel: Die Wende
Brigitte Krächan: Diese wunderschönen braunen Augen
Susanne Kraft: Dem Vaterland wiedergegeben
Julian Mackenthun: Der sechste Tag
Mara Meier: Das wächserne Kindlein
Sabine Meyer: Allerlei Diebesgesindel
Monika Niehaus: Akte Weißtannenhöhe
Dagmar Rankl: Pechsträhne
Alexa Rudolph: Im dunklen Tann
Barbara Saladin: Mit vereinten Kräften
Regina Schleheck: Peinlich
Anja Schneider: Entfärbt
Katja Segin: Der gute Geist
Ute Wehrle: Späte Rache